Zum Problem des Glaubens in unserer Zeit


Aus: Die Evangelisch-Soziale Schule, 1998, S.45 - 52:

Die Bestimmung des Glaubens als Einheitserfahrung. Voraussetzungen und lebensgeschichtliche Zusammenhänge dieser Bestimmung, die von der Fülle der Glaubenswahrheit in ihren jeweiligen historische Bezügen ausgeht, werden anhand des Theologen und Philosophen Friedrich Brunstäd und seiner akademischen Mitarbeiter gekennzeichnet.

Aus: Theologische Beratung, 1983, S. 169, 170, 171:

"Die Zusammengehörigkeit von Glauben und Leben bei Luther" ist festzuhalten. ...
"Der Ruf 'Luther ist tot!' wehrt an dem 500. Geburtstag des Reformators jeder Menschenvergötterung, und zugleich ist er ein Klageruf über die Luthervergessenheit der Protestanten. Das Theater als Stadtfest ist eine besondere Chance, die Beschäftigung mit Luther anzuregen. ... Frank Burckners Verständnis von Theater als "living theatre" hat diesen Zugang mit ermöglicht. ... Die Mischung aus Zuschauen, die Möglichkeit des zwanglosen Beteiligtseins und die Form der Darbietung schaffen die Voraussetzung, beim Besucher eine neue Selbst- und Weltbeurteilung anzuregen. ...
Für Luther war das Heilswirken Gottes in und durch den einzelnen Christen ebenso wie das der ganzen Kirche verborgen in den je besonderen Bezügen, in denen die Kirche und der Christ zum Antwortenden Gottes berufen worden sind. ... Jetzt nehmen die Christen aus der Gnade Gottes ihre Weltbezüge als Mitarbeiter Gottes an seiner Schöpfung wahr."